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Ampel-Pärchen erobern Europa

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Das Online Magazin Queer.ch berichtet, dass nach Wien nun auch München Homo- und heterosexuelle Ampel-Pärchen aufstellen wird. Nun werden sie mit der Gruppe „Zürich braucht Ampelpärchen“ auch in der Schweiz gefordert.

Zum diesjährigen Christopher Street Day (CSD) setzt die bayrische Landeshauptstadt München ein wichtiges Zeichen gegen Homophobie und stelt Ampeln mit homosexuellen und heterosexuellen Paaren auf.

Die Stadt München folgt damit einer sehr guten Idee aus Österreich, denn bereits Wien hat zum Life Ball sowie der Regenbogenparadae mittels Aufstellung entsprechender Ampeln ein Zeichen gegen Homophobie gesetzt – und wird die Ampel-Pärchen nun behalten, wie die Stadt gestern mitteilte. Der Münchner Kreisverwaltungsausschuss war von der Idee derartig begeistert, dass er sie kurzerhand für den diesjährigen CSD im Juli übernommen hat – nur die CSU stimmte dagegen.

Der Antrag auf Montage der entsprechenden Ampeln erfolgte in einer gemeinschaftlichen Aktion der Grünen sowie der Rosa Liste. Als Begründung wurde angegeben, dass die Ampelsignale in Form von homosexuellen und heterosexuellen Paaren ein wichtiges öffentlichkeitswirksames Zeichen für die Gleichberechtigung darstellen können und überdies gleichzeitig als Sympathiebeitrag zum festlichen Anlass zugunsten der LGBT-Community verstanden werden sollen. Mit den Ampelpaaren soll die Gleichstellung aller Bürger_innen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung für die Bevölkerung sichtbar gemacht werden. Auch aus den Reihen der eher konservativen Parteien gab es Lob für diese Aktion.

Die Aktionen aus Wien und München könnten europaweit Schule machen und die Akzeptanz queerer Menschen stärken. Auch für die Schweiz wird eine derartige Aktion mit einer Gruppe auf Facebook gefordert, welche gerne in Zürich Ampelpärchen hätte. Es bleibt zu hoffen, dass diese doch simple kleine Massnahme mit grosser Wirkung auch in anderen europäischen Städten als Zeichen der Gleichberechtigung durchgeführt wird, damit der Bevölkerung verdeutlicht wird, dass in der modernen Gesellschaft kein Platz für Homophobie und Diskriminierung ist.

 

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