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Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel (UPK) verzeichnet neuen Rekord bei den Patientenzahlen

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Am 05.05.2015 hat die Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel ihren Quartalsbericht vorgelegt.

So konnte die Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel (UPK) 2014 die Zahl der Pflegetage um 3,4 Prozent auf 110’218 Tage steigern. Die Belegung legte um 1,3 Punkte auf 98,4 Prozent zu. Und die Behandlungen in den Tageskliniken nahmen um 607 Tage auf 8968 Behandlungstage zu.

Die Patientenzahl sei ein neuer Rekord, teilten die UPK am Dienstag mit. Von den stationär behandelten Patientinnen und Patienten kamen fast 28 (Vorjahr: 25) Prozent aus einem anderen Kanton oder aus dem Ausland. Im ambulanten Bereich konnten die Taxpunkte (gemäss Tarmed) mit 9,8 Millionen Franken um 10 Prozent gesteigert werden.

Ausser in medizinischer sind die UPK auch in wirtschaftlicher Hinsicht mit dem Geschäftsjahr sehr zufrieden. Sie weisen für 2014 laut Geschäftsbericht einen Nettoumsatz von 143,0 (138,7) Millionen Franken und ein positives Unternehmensergebnis von gut 5,3 (1,1) Millionen Franken aus.

In den UPK arbeiteten im letzten Jahr 1252 ( 3,3%) Personen, verteilt auf 879 ( 3,0 Prozent) Vollzeitstellen. Pflege, Betreuung und Sozialpädagogik hatten mit 491 Mitarbeitenden weiterhin den grössten Anteil, gefolgt von Ärzten, Psychologen und anderen akademischen Mitarbeitenden. Der Frauenanteil blieb wie im Vorjahr bei 63 Prozent, der Ausländeranteil bei 43 Prozent.

Zu den UPK gehören die Erwachsenen-Psychiatrische Klinik, die Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinik, die Forensisch-Psychiatrische Klinik sowie Privatkliniken.

Soweit beeindrucken mich diese Zahlen ja ungemein….

Aber je mehr ich darüber nachdenke umso skeptischer stimmen mich diese Zahlen und vor allem deren Auslegung. Wie kann eine Klinik deren oberstes Ziel doch das Wohl des Patienten sein sollte einen Patienten neutral behandeln wenn sie Gewinnorientiert arbeiten und z.B. auf eine Bettenauslastung achten muss?

Hinzu kommt noch das Interesse der Pharmaindustrie die ihre Medikamente testen möchte resp. sogar muss um diese später möglichst oft zu vertreiben um die Forschungskosten wieder decken zu können…

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