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Mein Blog über Transidentität (Transsexualität)

Filmrezension – Mein Sohn Helen

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Trans_Menschen im Öffentlich-Rechtlichen: Mit dem Film Mein Sohn Helen (Regie: Gregor Schnitzler) nimmt sich die ARD eines Stoffes an, der bislang selten im Unterhaltungsprogramm vorkam.

Der Film bedient sich absichtlich vieler Klischees, um diese aufzugreifen und zu behandeln. Dies gelingt manchmal mehr, manchmal aber auch weniger glaubwürdig. Dies darf nicht als Vorwurf verstanden werden, da das Thema Transidentität an sich so komplex und facettenreich ist kann dies gar nicht in einem Film von 90 Minuten untergebracht werden ohne den Eindruck zu erwecken ein Vorurteil nach dem anderen abarbeiten zu wollen.

Ausschnitt aus - Mein Sohn Helen

Ausschnitt aus – Mein Sohn Helen

Ohne zuviel verraten zu wollen bleibt zu sagen, dass mir und meiner Frau der Film gefallen hat und uns gar stellenweise sehr berührt hat.

An dieser Stelle ein grosses Lob und vielen Dank an Helen/Finn (Jannik Schümann), Tobias Wilke (Heino Ferch), an den Regisseur Gregor Schnitzler für den sehr sehenswerten Film.

Ebenso einen dank an das ARD, einen Spielfilm über Transidentität zur Hauptsendezeit an einem Freitag auszustrahlen. Ich denke, dass dadurch wieder viele Menschen mit dem Thema in Berührung gekommen sind, welche vorher nicht einmal den Unterschied zwischen Transvestie und Transidentität gekannt haben.

Meine Bewertung: 4.25 / 5

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